Dresden is calling

ANTIFA CAFE IM FEBRUAR

Freitag, 05.02. – geöffnet ab 19:00, Veranstaltungsbeginn gegen 20:00

2010 jährt sich die von den Nazis als „Alliierter Bombenholocaust“ propagierte Bombardierung Dresdens zum 65. Mal.
Mit einer TeilnehmerInnenzahl von ca. 7.000 Alt- und Neonazis 2009 zählt dieser seit über 10 Jahren stattfindende Naziaufmarsch zu einem der größten Europas. Das bundesweit organisierte linksradikale Bündnis „No Pasaran!“ ruft wie bereits 2009 zu einem breitgefächerten Gegenkonzept auf mit dem Ziel, diesen Aufmarsch nachhaltig zu unterbinden. Neben dem vielseitigen Protest auf der Strasse geht es auch um eine linksradikale inhaltliche Besetzung des Themas, um der gesamtgesellschaftlich Tendenz der Geschichtsverdrehung entgegenzuwirken – der Mentalität der Schlußstrichpolitik muss eine linksradikale Alternative entgegengesetzt werden.
Auch 65 Jahre nach der Befreiung durch die Alliierten steht fest: deutsche Täter sind keine Opfer.

Infos zum Naziaufmarsch und zu antifaschistischen Gegenaktivitäten (sowie zu einer gemeinsamen Anfahrt zu diesen) bekommt ihr am 05.02. im Antifa-Cafè.

Hafen-VoKü, Hafenstrasse 116, 20359 Hamburg

und danach

ANTIFA SOLI PARTY

Gegen den Nazi-Aufmarsch in Dresden!
Über den geplanten und in seinen Dimensionen erschreckend einzigartigen Nazi-Aufmarsch in Dresden am 13.02. noch viele Worte zu verlieren halten wir an dieser Stelle für überflüssig.
Hinfahren, blockieren, verhindern.

Auch praktischer Antifaschismus ist nicht immer ganz umsonst zu haben – euer support ist gefragt!! Deshalb im Anschluß an die Veranstaltung im Antifa-Cafè ab zur:

Jusqu’ici Tout Va Bien
Antifa-Soliparty
Techno, Minimal, Electro, Aprè Ski
Rote Flora
05.02. | 22:30 p.m.

Main Floor
Techno, Minimal, Electro
X & Y [molasses tomorrow will be cognac]
Woofer [HH]
Addicted [Malaria]
Marcus Carp [Acker Rec.]
Zoran Zupanic [Planeten und Blumen, phil e]
Felix Swampland [subspAce]

II. Floor
Après Ski – Mein Snowboard ist wichtiger als Deutschland / BRAVOröse Hits 1992 bis 20XX
DJ Schneeflocke [Popraghandi DJ-Team]

See you on the dancefloor!

Antifa Cafe im Dezember

Dolores & Imperio
Film- und Infoabend über Sylvin Rubinstein

Rubinstein war ein international gefeierter Flamencotänzer, bis er von den Nazis aufgrund seines jüdischen Hintergrundes mit einem Berufsverbot belegt wurde. Er organisierte sich daraufhin im militanten Widerstand, nach Kriegsende setzte er seine Tänzerkarriere fort, heute lebt Sylvin Rubinstein auf St. Pauli.

Wir zeigen euch den Film „Er tanzte das Leben“, der seine und die Geschichte seiner Tanzpartnerin und Schwester Maria erzählt.

Ab 19 Uhr veganes Essen vom Tofuclub
Hafen-VoKü, Hafenstrasse 116, 20359 Hamburg

Einer weniger…

Via [a²]

Einer weniger. – »Nachruf« auf Jürgen Rieger.

Wie Thomas Wulff auf der Homepage Jürgen Riegers verkündete, ist Rieger am 29.10. gestorben. Rieger war Holocaustleugner, Rassist, Antisemit, Neonazi und Finanzier der rechten Szene. Seit 2007 war er zudem Landesvorsitzender der NPD-Hamburg und seit 2008 stellvertretender Vorsitzender der Bundes-NPD. Durch diese Positionen nahm er eine Schlüsselfunktion als Bindeglied zwischen den »Freien Kameradschaften« und der NPD ein, die ihn zu einer der Hauptfiguren bzgl. Koordination rechter und neonazistischer Strukturen in Deutschland und Europa machten. Er war zudem für Immobilienankäufe im Sinne der rechten Szene verantwortlich und verteidigte als Anwalt mehr als einmal militante Neonazis vor Gericht. Sein Tod ist kein Grund zu trauern. Wir werden uns entschieden gegen jegliche Tendenzen stellen, die in den nächsten Wochen Riegers Ableben hier in Hamburg zur Verherrlichung seines menschenverachtenden Schaffens nutzen wollen, und rufen bereits jetzt dazu auf, sich uns dabei zahlreich anzuschließen, um dem keinerlei Raum zu geben.

Neonazis trauern – wir feiern.
Cheers! Salute! Nastrovje
!




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