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04.05.13 Buchvorstellung: Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik

Teile des Herausgeber_innenkollektivs lesen aus dem bald erscheinenden Buch “Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politiken” (http://www.edition-assemblage.de/fantifa/). Feministische Antifa oder Frauen-Antifa Gruppen entstanden in den frühen 1990er Jahren, meist als Reaktion auf einen fortgesetzten Sexismus in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Fantifa-Gruppen und auch in der antifaschistischen “Geschichtsschreibung” spielen sie kaum eine Rolle. Das Buch “Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik” will das ändern. Es geht den Spuren nach, lässt Aktivistinnen zu Wort kommen, beleuchtet aktuelle feministische Antifa-Arbeit, erläutert inhaltliche Schwerpunkte, fragt nach, was aus Fantifa-Gruppen wurde, eröffnet einen Blick auf die Möglichkeiten männlicher antisexistischer Handlungsräume und diskutiert die fortgesetzte Notwendigkeit feministischer Perspektiven in antifaschistischer Politik. Interviews mit Aktivistinnen werden ausführlich durch das Herausgeber_innenkollektiv eingeführt und durch Originaldokumente illustriert. Die vergangenen und aktuellen Debatten um Feminismus, Antisexismus und Antifaschismus sollen so zusammengebracht werden.

Datum und Zeit:
04. Mai 2013 – 18:30
Veranstaltungsort:
Rote Flora

Veranstalterin: [a²]

11.04. Pinneberg – Keine Ruhe für Nazis!

Keine ruhe für Nazis! Gegen den Nazi-Stammtisch im Rondo
Demonstration am 11.04.2013 Bhf. Pinneberg/Quellental 18 Uhr

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise aus Hamburg:
17h – Bahnhof Altona: Ausgang Mercado/Blume 2000

Infos unter: http://antifapinneberg.blogsport.de

Aufruf:

Am 14.03. machten Antifaschist_innen öffentlich dass sich im ?Rondo? in
der Richard-Köhn-Str. 46 die Neonazis des NPD Kreisverbands-Pinneberg
treffen.
Wir freuen uns sehr, dass das Treiben der NPD öffentlich gemacht wurde,
denn dort, wo sich Nazis ungestört treffen, kann sich ihr Gedankengut
ohne Widerstand ausbreiten.
Es ist offensichtlich, dass sich der NPD-Landesverband
Schleswig-Holstein in einer tiefen Krise befindet. Die andauernden
personellen Probleme der NPD wurden schon vor der Landtagswahl am 6.Mai
2012 deutlich, wo diePartei nur 0,7% der Wählerinnen stimmen bekam. In
folge dieses Wahldesasters wurde Jens Lütge am 10 Juni nicht wieder als
Vorsitzender bestätigt und Ingo Stawitz zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Auch der einzige regelmässige Naziaufmarsch Schleswig-Holsteins in
Lübeck wird dieses Jahr nicht stattfinden. Dennoch ist es wichtig sich
nicht auf der Schwäche der Neonazi-Szene auszuruhen, sondern weiter
aktiv gegen sie vorzugehen. Denn überall dort wo Nazis ohne Gegenwehr
bleiben, können sie ihr menschenverachtendes Weltbild ausleben. So wie
es richtig ist sich Naziaufmärsche in den weg zustellen, Infotische zu
verhindert, so müssen auch die Treffpunkte der Nazis offen gelegt werden.

via Antifa Pinneberg



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